"Der Bauer, der das Gras wachsen hört" von Bertram Verhaag

Michael Simml ist Biobauer mit Herz und Seele. Als einer der ersten Landwirte in Deutschland hat er seinen Hof bereits Mitte der 80er Jahre von konventioneller Landwirtschaft auf Bio umgestellt. Damals hieß es von den anderen Bauern der Umgebung: "Was macht denn der Simml da bloß schon wieder? Das kann ja nix werden." In der Nachbarschaft wurde über ihn getuschelt und seine Umstellung wurde kritisch beobachtet. Sogar Simmls Frau war zunächst strikt dagegen, da sie um die Existenz ihrer Familie fürchtete. Doch Michael Simml hat es tatsächlich geschafft: Sein Hof im Bayerischen Wald bringt ihm trotz schlechtester Bodenbeschaffenheit und lächerlich kleinen 18 Hektar soviel Ertrag, dass er und seine Familie wunderbar davon leben können. Mit konventioneller Landwirtschaft und unter gegebenen Voraussetzungen wäre dies undenkbar gewesen. Seine Erfolgsgeheimnisse sind die genaue Beachtung der Fruchtfolge und die sorgfältige, sukzessive Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit mit Hilfe von Kompost aus eigenem Kuhmist. Simmel wendet ursprüngliches landwirtschaftliches Wissen an, das mit der Zeit und der Einführung der konventionellen Landwirtschaft verloren ging und heute erst wieder den Weg zurück in die Köpfe der Bauern finden muss. Simmel fällt in der Gegend mit dem einzigen Biohof im Umkreis von 20 Kilometer immer noch auf wie ein bunter Hund. Die Leute beäugen seine landwirtschaftlichen Methoden neugierig und gleichzeitig ängstlich. Es gibt viele Bauern in der Region, die ihren Hof gerne auf Bio-Landbau umstellen würden, schon allein wegen der höheren Absatzpreise für ihre Erzeugnisse, nur fehlt ihnen oft der Mut. Simml hat stets ein offenes Ohr für seine Berufskollegen, berät sie leidenschaftlich gerne und will ihnen die Angst und Skepsis vor der Rückkehr zur Natur nehmen.

Informationen: http://www.denkmal-film.de/shop/main_bigware_34.php?items_id=85

"Leben außer Kontrolle" von Bertraam Verhaag

Einer des besten und informativste Film, der je gedreht wurden. Der Bestseller über die Hintergründe der Gentechnik.

Gentechnologie, Globalisierung und die Patentierung der Natur. Die Industrie ist heute größter Profiteur der Gen- und Biotechnologie. Multikonzerne wie Monsanto, BASF und Bayer verkaufen mit Heilsversprechungen ihre genmanipulierten Laborkreationen in der ganzen Welt. Determinator-Samen verdrängen einheimische Arten. Das „total control system“ der industriellen Biotechnologie entreißt den Bauern die Kontrolle über den Ursprung der angebauten Pflanzen. Wie in Indien, wo die Bauern Kredite aufnahmen, um angeblich wurmresistente Baumwolle zu kaufen. Eine katastrophale Ernte war die Folge. Der Industriesamen hat die traditionelle, gut wachsende Baumwollart kontaminiert. Nur ein Beispiel für die unkontrollierbare Gen-Verschmutzung der Natur. Der Film zeigt die Folgen der weltweiten Ausbreitung der „Life Science“ bei Pflanzen, Tieren und Menschen. Genmanipulierter Rapssamen weht in Kanada auf die benachbarten Felder der Biobauern. Mehrere hunderttausend transgene Lachse, Träger des menschlichen Wachstumsgens, entweichen aus ihrem Käfig im Ozean. Island verkauft das gesamte Erbgut seiner Bevölkerung an eine Firma zur kommerziellen Nutzung. In Kolumbien und Peru nehmen Pharmakonzerne Blut- Haar-und Speichelproben bei den aussterbenden Völkern. Ihr Erbgut gilt als besonders rein und soll wertvolle Patente ermöglichen. Weltweit bietet nur eine Handvoll Wissenschaftler dem gedankenlosen Profitstreben der Industrie die Stirn. Unabhängig von gewinneinbringenden Konzern-Forschungsprojekten untersuchen sie die Auswirkungen transgener Tiere und Pflanzen auf die Umwelt. Und auf uns, die Endverbraucher in der Gen-Food-Nahrungskette.

Informationen: http://www.denkmal-film.de/shop/main_bigware_34.php?items_id=58

"Wirbelsturm und Flächenbrand" von Klaus Faißner

„Wirbelsturm und Flächenbrand – das Ende der Gentechnik“:

Kompakt und einfach stellt es die vielfältigen Gefahren der Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmitten dar, enttarnt falsche Versprechungen bei Hunger oder Umweltschutz, erklärt die Absurdität dieser Technologie und zeigt gleichzeitig die Chancen auf, ihr ein Ende zu setzen. Denn einerseits will eine mächtige Lobby die Wirtschaftskrise für den totalen Durchbruch der Laborpflanzen nutzen und es präsentieren Politiker Scheininitiativen für Gentechnikfreiheit. Andererseits hat die Gentechnik dort keine Chance, wo Staaten souverän sind und die Bevölkerung direkt entscheiden kann – die Schweiz ist das beste Beispiel dafür. In der EU sind derartige Gentechnikverbote rechtlich zwar nicht möglich, aber auch hier trägt der Widerstand – allerdings bescheidenere – Früchte. Wir stehen am Scheideweg, befinden uns mitten in einem Krimi und entscheiden alle mit, ob wir uns künftig menschen- oder konzerngerecht ernähren werden.

"Die Ernährungsdiktatur" von Tanja Busse

Im April wurde das neue Buch von Tanja Busse veröffentlicht. Mit dem Titel „Die Ernährungsdiktatur“ erklärt uns die bekannte Schriftstellerin und Fernsehjournalistin, warum wir nicht mehr länger essen dürfen, was uns die Industrie auftischt. Sie klärt schonungslos über die Hintergründe auf und zeigt Lösungsmöglichkeiten. Verbraucher und Bauern haben es in der Hand, weil sie soviel Macht haben, ohne dies wahrhaben zu wollen. Durch das richtige Einkaufsverhalten können wir die Industrie zwingen, uns das bereitzustellen, was wir wollen, und nicht, was die Industrie gerne verkaufen will. Selbst wenn gesunde Lebens- und Futtermittel ein wenig teuerer sind, sind sie rentabler. Denn unsere Gesundheit, aber auch die unsere Tiere, ist das höchste Gut. Ein Gesunder hat viele Wünsche – ein Kranker nur einen!!! Und ohne Gesundheit gibt es keine Leistung – weder bei Mensch noch Tier. Dieses Buch sollte in keinem Haus fehlen - denn wenn wir alle unser Einkaufsverhalten ändern, muss die Industrie reagieren. „Wer zahlt, schafft an“

Hier einige Informationen zu diesem neuen Bestseller: http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=326610

Auf dieser Seite Bild anklinken, um zum Video zu gelangen: http://sonnenseite.com/Buch-Tipps,Die+Ernaehrungsdiktatur+,34,a15552.html

"Die Kuh ist kein Klima-Killer" von Dr. Anita Idel

Nach 3 Jahren Mitarbeit am Weltagrarbericht (IAASTD) liegt damit die Fortschreibung der Ergebnisse zur Bedeutung des Grünlandes und der Wiederkäuer vor: für die Welternährung, den Boden/ die Bodenfruchtbarkeit, das Wasser, die biologische Vielfalt und das Klima.

Wie mache ich die Kuh zum Klima-Killer?

In dem ich

  1. nur auf die Emissionen schaue und nicht auf die Kreisläufe,
  2. nur auf 1 Gas
  3. muss dieses Gas Methan sein.

Dann schneidet jedes Auto besser ab...

Ein Buch, das jeder Landwirt haben sollte. Dr. Anita Idel räumt auf mit den Falschinformationen der Industrie.

Informationen: http://www.metropolis-verlag.de/Die-Kuh-ist-kein-Klima-Killer/820/book.do