Monsanto auf deutsch/ Gekaufte Wahrheit/ Danone Joghurt-Becher
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- Erstellt am Sonntag, 18. Dezember 2011 20:22
Nachfolgend wieder einige wichtige aktuelle Informationen:
Monsanto auf deutsch - Seilschaften der Gentech-Lobby
http://www.anti-zensur.info/index.php?page=azk7
Diesen Vortrag sollte jede(r) anhören, um einmal zu sehen, was hinter den Kulissen abläuft. Viele Fakten sind seit langer Zeit bekannt und trotzdem wird nichts geändert. Wenn man aber deren Verflechtung kennt, wundert es niemand. Das gilt aber nicht nur in der Politik, sondern auch in der Wirtschaft und bei Verbänden. So schwer es klingt, aber ohne Zusammenbruch wird es keine Lösung mehr geben. Und dieser wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Das passende Weihnachtsgeschenk dazu:
Diesen Film soll jeder Bürger sehen, damit ihm die Augen aufgehen!
„Macht die Augen auf zum Sehen – sonst braucht ihr schon bald zum Weinen“ (Erwin S.)
"Gekaufte Wahrheit"
...läuft seit März mit Erfolg in den deutschen und österreichischen Kinos.
Ab sofort darf die DVD sozusagen als Weihnachtsgeschenk zur privaten Nutzung verkauft werden. (Da die Produktion des Films von Filmförderungen unterstützt worden ist, war er zuvor noch für den Verkauf gesperrt). Also wer noch ein gutes nachhaltiges Weihnachtsgeschenk braucht oder sich selbst beschenken will, "Gekaufte Wahrheit" bestellen: ganz einfach unter www.denkmal-film.com im Shop. Mehr Informationen zum Film unter www.gekauftewahrheit.de
Wer den Film öffentlich vorführen will, wende sich bitte an DenkmalFilm oder an deren Vertrieb: Eduard Barnsteiner (04356 996 5680, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ).
Danone verpackt Activia-Joghurt weiterhin in Bechern aus genmanipulierten Maispflanzen
14.12.2011 | 09:30 Uhr
Deutsche Umwelthilfe e.V.
Berlin (ots) - Activia-Joghurt-Becher aus Biokunststoff sind zum größten Teil aus Genmais - Kein stoffliches Recycling der PLA-Kunststoffverpackung - DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch ruft Verbraucherinnen und Verbraucher zum Boykott von Gentech-Lebensmitteln und Verpackungen auf Genmais-Basis auf
Erst nach einer von der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) geforderten Konventionalstrafe wegen fortgesetzter Falschaussagen hat die Danone GmbH die irreführende Werbung für ihre angeblich umweltfreundlicheren Activia-Joghurtbecher im Internet komplett eingestellt. An seinem ökologisch fragwürdigen Verpackungskonzept hält der Marktführer im deutschen Milchfrischemarkt jedoch weiterhin fest. So bestehen die PLA-Verpackungen aus gentechnisch veränderten Maispflanzen und werden nicht stofflich recycelt. Kürzlich hatte die DUH nach einer Klage durchgesetzt, dass der Danone-Konzern seinen Activia-Joghurtbecher aus Polymilchsäure (PLA) nicht weiter als "umweltfreundlicher" im Vergleich zu den handelsüblichen Bechern auf Rohölbasis bezeichnen darf.
Das Rohmaterial für die Activia-Becher stammt aus einer amerikanischen Produktionsanlage, in der so genanntes PLA-Granulat aus Mais hergestellt wird. Das Problem: In der Anlage werden sowohl gentechnisch modifizierter Mais als auch herkömmlicher Mais verarbeitet. Die beiden Sorten werden nicht getrennt voneinander behandelt, sondern bei der Produktion von PLA-Granulat vermischt. Die Anbauflächen für Genmais machen in den USA derzeit etwa 88 Prozent der gesamten Anbaufläche für Mais aus. Die DUH geht davon aus, dass dieser Anteil der in der PLA-Anlage verwendeten Genmais-Menge entspricht. Im Ergebnis wird das PLA-Granulat, das auch für die Activia-Becher eingesetzt wird, aus einem zum größten Teil gentechnisch modifiziertem Maisgemisch hergestellt.
"Verbraucherinnen und Verbraucher, die Activia-Joghurt in PLA-Bechern kaufen, unterstützen auf diese Weise den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen", erklärt DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. "Wer als Verbraucher Gentechnik bei Lebensmitteln ablehnt, darf auch keine Verpackung aus Genmais einkaufen." Resch ruft die Verbraucherinnen und Verbraucher deshalb zum Boykott von gentechnisch behandelten Lebensmitteln und Produkten in Verpackungen auf Basis von Genmais auf.
"Mit dem Activia-Becher aus PLA ist Danone von seinem Unternehmensziel, Verpackungsabfall in eine wertvolle Ressource zu verwandeln, weit entfernt", erklärt Maria Elander, Leiterin Kreislaufwirtschaft bei der DUH. Die neue Activia-Verpackung stelle eindeutig einen Rückschritt dar, weil sie mehr Abfall produziere und Rohstoffe sehr ineffizient nutze. Elander: "Infolge der aufwändigen Produktverpackung verursachen Activia-Joghurt-Becher aus PLA pro abgefülltem Liter Joghurt fast doppelt so viel Müll wie Activia-Joghurt in Bechern aus herkömmlichem Kunststoff, die parallel von Danone im Handel angeboten werden."
Ein weiterer Rückschritt gegenüber den Vorgängern aus rohölbasiertem Kunststoff: Die Activia-Becher aus PLA werden nicht recycelt, auch nicht wenn Verbraucher sie in gelben Tonnen oder Säcken getrennt sammeln. Denn in den Sortieranlagen werden die über die gelbe Tonne gesammelten PLA-Becher - im Gegensatz zu ihren Vorgängern aus Polystyrol - nicht aussortiert und dem Recycling zugeführt. Stattdessen werden sie einfach verbrannt, obwohl die EU-weit geltende fünfstufige Abfallhierarchie der stofflichen Verwertung explizit einen Vorrang vor der Verbrennung zuschreibt. "Auch nachwachsende Rohstoffe sind endlich und müssen ressourceneffizient eingesetzt werden. Mit der Verbrennung von Activia-Bechern aus PLA gehen Rohstoffe nach einmaliger Nutzung dem Stoffkreislauf verloren", erklärt Jürgen Resch.
Hintergrund:
Die Danone GmbH hat im April dieses Jahres für ihren Activia-Joghurt einen neuen Becher aus PLA eingeführt und irreführend als "umweltfreundlicher" gegenüber dem Vorgänger aus Polystyrol beworben. Dabei hatte das Heidelberger IFEU-Institut im Auftrag von Danone festgestellt, dass der PLA-Becher aus gesamtökologischer Sicht nicht besser abschneidet als der Polystyrol-Becher. Erst nachdem die DUH eine Klage beim Landgericht München eingereicht hatte, hat sich Danone in einer strafbewehrten Unterlassungserklärung bereit erklärt, die irreführende Werbung zu unterlassen. Trotz Abgabe der Unterlassungserklärung stellte die DUH in zwei Fällen fest, dass die Danone GmbH den Activia-Joghurtbecher aus PLA mit der irreführenden Bezeichnung auf ihren Internetseiten weiter beworben hat. Dafür musste das Unternehmen schließlich eine entsprechende Vertragsstrafe zahlen.
Pressekontakt:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer, Deutsche Umwelthilfe e.V.,
Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Mobil.: 0171 3649170,
E-Mail:
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Maria Elander, Leiterin Kreislaufwirtschaft, Deutsche Umwelthilfe
e.V., Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Tel.: 030 2400867-41,
Mobil: 0160 5337376, E-Mail:
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Daniel Eckold, Pressesprecher, Deutsche Umwelthilfe e.V., Hackescher
Markt 4, 10178 Berlin, Tel.: 030 2400867-22, 0151 550 17 009,
E-Mail:
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Aktuelle Informationen: Dezember 2011
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- Kategorie: Ohne Gentechnik
- Erstellt am Montag, 12. Dezember 2011 09:54
Liebe Freunde und Kollegen,
nachfolgend wieder einige interessante Informationen aus der Wirtschaft. Einige von Ihnen werden diese Infos von anderen Stellen schon haben. Ich warte eben immer etwas länger, bis sich alle Meldungen als absolut bestätigt herausstellen.
08.12.2011
Monsanto-Politik: Verheerende Verteuerung und Vergiftungen
Der zunehmende Einsatz von grüner Gentechnik in der weltweiten Landwirtschaft hat in vielen Ländern desaströse Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft. Die Versprechen von Saatguthersteller wie Monsanto, Bayer und Co. auf höhere Erträge, eine bessere Bekämpfung des weltweiten Hungers und den reduzierten Einsatz von Pestiziden haben sich nicht erfüllt.
Das sagte die Trägerin des alternativen Nobelpreises, Shiva, bei der Vorstellung einer Studie in Berlin. Stattdessen gebe es immer mehr »Superunkräuter«, denen mit herkömmlichen Mitteln nicht beizukommen sei, Schädlinge, die bisher keine waren, und Bauern, die sich in völliger Abhängigkeit der Saatgutriesen befinden und von diesen in den wirtschaftlichen Ruin getrieben würden.
Laut der Studie befinden sich zwei Drittel des Weltsaatgutmarktes mittlerweile in den Händen von Monsanto. Die Auswirkungen dieser Monopolstellung zeigten sich unter anderem im Baumwollanbau in Indien. Dort kontrolliere Monsanto 95 Prozent des Saatgutmarktes mit dem Ergebnis, dass sich der Preis für Saatgut in den vergangenen zehn Jahren um über 8.000 Prozent verteuert hat.
Quelle: http://kopp-online.com/nachrichten/monsanto-politik-verheerende-verteuerung-und-vergiftungen.html;jsessionid=91D518CD9EACD8F342C62FCFE6370D3D, Welt; Navdanya
(© 2011 Kopp Verlag, Rottenburg)
New tools for Chilean beekepers to meet demanding European GM standards
Chile betreibt große Anstrengungen, um den wertvollen europäischen Markt für Honig nicht zu verlieren. Deshalb werden im ganzen Land Bienenstöcke registriert und die Abstände zu GVO-Feldern gemessen. Wenn der Markt nur GVO-frei will, wird auch nur GVO-frei erzeugt. Ganz einfach. :)
Kommentar dazu:
So einfach ist das also. Eigentlich bekommen wir alles, was wir wollen. Wir müssen es nur verlangen. Die Sprache der Wirtschaft heißt nicht Deutsch oder Englisch, nein, sie heißt ganz klar „UMSATZ“ !!!
Genau so stellt jetzt der Markt auf „Ohne Gentechnik“ um, weil es die Konsumenten fordern. Laut Umfrage sind nur noch 6 % der deutschen Bürger für die Gentechnik. Dieser Wert entspricht etwa den Bürgern, die bei den Konzernen oder deren Helfern beschäftigt sind und bei Umfragen so antworten müssen. Ebenso wie die Mitarbeiter von Atomkraftwerken für Atomstrom sind, weil es deren Arbeitsplatz ist. Also bitte Umfragen immer richtig lesen.
07.12.2011
Studie bescheinigt grüner Gentechnik Totalversagen
Ob Monsanto oder Bayer: Die von Saatgutkonzernen im Kampf gegen den Welthunger angepriesenen Wundermittel zur Erntesteigerung halten nicht, was sie versprechen.
Der zunehmende Einsatz von grüner Gentechnik in der weltweiten Landwirtschaft hat einer neuen Studie zufolge in vielen Ländern desaströse Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft. Als Grüne Gentechnik bezeichnet man den Einsatz von gentechnisch manipuliertem Saatgut in der Landwirtschaft. Gentechnisch verändertes Saatgut steigert weder die Ernteerträge, noch bekämpft es den Welthunger oder reduziert den Einsatz von Pestiziden. Die Versprechungen von Saatgutunternehmen wie Monsanto, Bayer und Co auf höhere Erträge, eine bessere Bekämpfung des weltweiten Hungers und den reduzierten Einsatz von Pestiziden hätten sich jedoch nicht erfüllt, sagte die Trägerin des alternativen Nobelpreises, Vandana Shiva, bei der Vorstellung der Analyse in Berlin. „Nichts davon ist wahr“, fügte sie hinzu.
"Superunkräutern" ist kaum noch beizukommen
Stattdessen gebe es immer mehr „Superunkräuter“, denen mit den herkömmlichen Mitteln nicht beizukommen ist, Schädlinge, die bisher keine waren, und Bauern, die sich in völliger Abhängigkeit der Saatgutriesen befinden und von diesen in den wirtschaftlichen Ruin getrieben würden. Laut der Studie unter dem Titel „The GMO emperor has no clothes“, die von Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt darunter dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) gemeinsam zusammengetragen wurde, befinden sich zwei Drittel des Weltsaatgutmarktes mittlerweile in den Händen von Monsanto.
Die Auswirkungen dieser praktischen Monopolstellung zeigten sich unter anderem im Baumwollanbau in Indien, sagte Vandana Shiva. Dort kontrolliere Monsanto 95 Prozent des Saatgutmarktes mit dem Ergebnis, dass sich der Preis für Saatgut in den vergangenen zehn Jahren um über 8000 Prozent verteuert hat. Viele Kleinbauern müssten deshalb Kredite aufnehmen, die sie nicht bedienen können, weil die versprochenen Erträge des gentechnisch-veränderten Saatguts nicht erreicht werden. Wegen dieser ausweglosen Schuldenspirale hätten sich in den vergangenen zwölf Jahren nach offiziellen Statistiken allein 250.000 indische Bauern umgebracht, sagt die Umweltaktivistin. Weltweit sind mittlerweile 62 Prozent der Baumwolle gentechnisch verändert.
In Indien hat sich der Einsatz von Pestiziden gegen Pflanzenschädlinge seit dem Anbau gentechnisch veränderter Baumwolle um das 30fache, in China um das zwölffache erhöht. Aber auch in den USA richteten die Gen-Pflanzen großen ökonomischen Schaden an. Die Flächen, die von pestizid- und herbidzidresistenten „Superunkräutern“ befallen seien, die durch Auskreuzungen entstanden sind, hätten sich in den vergangenen vier Jahren verfünffacht. Weltweit sollen bereits 20 Millionen Hektar Ackerland von den Kräutern verseucht sein. Zur Bekämpfung habe Monsanto jetzt ein Mittel auf den Markt gebracht, das dem verpönten Entlaubungsgift „Agent Orange“ gleiche, sagt Shiva.
Scharfe Kritik wird in der Studie auch an der Verknüpfung der US-Hilfsprogramme mit grüner Gentechnik geübt. Jedes Getreide oder Saatgut, das aus den USA in Entwicklungsländer geliefert wird, sei automatisch gentechnisch verändert. An die Europäer appellierte Vandana Shiva deshalb, standhaft zu bleiben und in dieses Räderwerk einzugreifen.
Die vollständige Studie auf Englisch finden Sie unter www.navdanyainternational.it.
Gauting / Genf, 7.12.11
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben einen weiteren Erfolg gegen die Genmafia erstritten. Diesmal in Argentinien. Für die dortige Situation sind wir – als Hauptnutzer des exportierten Gen-Sojas – mit verantwortlich. Wir bitten um Weitergabe und Veröffentlichung:
UN kritisiert erneut GVO in der Landwirtschaft
Nächster großer Erfolg gegen GVO in der Landwirtschaft:
Das UN-Komitee für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte kritisiert die Nutzung von GVO in der Landwirtschaft in Argentinien und verlangt von der argentinischen Regierung dringende Maßnahmen, um die traditionellen Anbaumethoden der indigenen Dörfer zu erhalten und ihren Zugang zu sicherer, adäquater und bezahlbarer Nahrung sicherzustellen, Entwaldung zu stoppen und die Indigenas in Entscheidungen, die ihr Umfeld betreffen, mit einzubeziehen.
Die argentinische NGO GRR und die Gründerin des internationalen Netzwerkes Aktion GENKlage, Christiane Lüst reichten zusammen einen Parallelbericht beim UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte ein gegen die argentinische Regierung - über die fatalen Konsequenzen einer höchst besorgniserregenden globalen Entwicklung - gegen den Anbau von GEN-Soja in Argentinien. Das verletzt schwer die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte der argentinischen Bevölkerung, Bauern und Imker. Argentinien ist eines der Länder, das weltweit am meisten davon betroffen ist!
Das UN-Komitee hat nun – nach einer 3-wöchigen Sitzung – die concluding observations veröffentlicht – die Aufforderung an die argentinische Regierung Menschenrechtsverletzungen in Argentinien, u. a. auch verursacht durch die Nutzung von GVO in der Landwirtschaft - umgehend zu stoppen. Hier der genaue Text, die komplette Ausgabe finden Sie auf der website des Komittees:
10.
Das Komitee ist betroffen über die Fälle, in welchem die gestiegene Nutzung von chemischen Pestiziden und transgenem Soja in Regionen, die traditionell von indigenen Gemeinschaften bewohnt oder genutzt werden, sich negativ auf diese Gemeinschaften ausgewirkt haben. Es besorgt das Komitee, dass diesen Gemeinschaften es zunehmend erschwert wird, ihre traditionellen Anbaumethoden aufrecht zu erhalten, und das dies als eine Konsequenz ein wichtiges Hindernis für den Zugang zu sicherer, adäquater und bezahlbarer Nahrung wird.
Das Komitee stellt ebenso mit Besorgnis das Ausmaß der Abholzung der Urwälder fest, welches indigene Einwohner gezwungen hat ihre traditionell bewohnten und genutzten Territorien zu verlassen, und das trotz § 2633 des Waldschutzgesetzes. Das Komitee ist weiter betroffen über die Tatsache, dass die genannten Aktivitäten oft ohne eine effektive vorherige Konsultation der betroffenen Bevölkerungsgruppen ausgeführt werden.
Das Komitee fordert daher die Regierung auf sicherzustellen, dass der Lebensunterhalt der indigenen Gemeinschaften und ihre wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte effektiv geschützt werden und institutionelle und prozedurale Garantien zu entwickeln, um die effektive Teilnahme der indigenen Gemeinschaften in Entscheidungsprozessen, die sie betreffen, zu sichern. Das Komitee verlangt auch, dass die Regierung die volle Umsetzung des Gesetzes Nr. 2633 und anderer Gesetze, die den Schutz von nicht wieder herzustellenden Ressourcen durch die Regierung mit dem Schwerpunkt Entwaldung zu stoppen, sicherstellt.
Hier die Links zur Website des UN-Komittees und den concludings: http://www2.ohchr.org/english/bodies/cescr/cescrs47.htm
Bereits in der Vergangenheit hat der UN-Ausschuss Regierungen aufgefordert den Einsatz von GVO zu stoppen, weil er zunehmend Menschenrechte verletzt:
Zum ersten Mal weltweit wurde die Einführung von GVO in der Landwirtschaft als Menschenrechtsverletzung kritisiert im Fall von Indien 2008 – und eine Regierung wurde aufgefordert ihre Landwirte vor der Abhängigkeit von multinationalen Konzernen zu schützen und den Zugang zu dem alten Saatgut zu schützen.
2009 gegen Brasilen forderten sie einen sofortigen Stop der Abholzung der Regenwälder – in den meisten Fällen für Gen-Soja – und damit der weiteren Zerstörung der Lebensgrundlagen der indigenen Einwohner und Kleinbauern, Landkonzentration, Sklavenarbeit, Landflucht und die steigende Armut.
Das Komitee fordert 2010 die kolumbianische Regierung auf die Armut, vor allem Hunger und Unterernährung, effektiv zu bekämpfen und zu reduzieren. Der Ausschuss fordert, dass die Regierung in ihrer Landwirtschaftspolitik die Nahrungsmittelproduktion für den Eigenbedarf – und nicht für den Export - absolut an oberste Stelle stellt und dazu grade die Kleinbauern fördert und in ihrer Unabhängigkeit unterstützt, sowie die Rückgabe von Ländereien, die den Indigenen und afro-kolubianischen Einwohnern abgenommen wurden, ebenso den dörflichen Gemeinschaften.
Im Mai 2011 wurde die deutsche Regierung aufgefordert politische Maßnahmen zu ergreifen, die den Gesundheitsschutz im Zusammenhang mit Lebensmitteln, die genetisch veränderte Organismen enthalten, betreffen. Der internationale Pakt für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte wurde von über 140 Ländern weltweit ratifiziert, auch von Argentinien. Alle 5 Jahre müssen die Regierungen vor dem Ausschuss in Genf über die Situation der Menschenrechte in ihrem Land berichten.
Die Regierungen haben die concluding observations in den nächsten 5 Jahren umzusetzen und - vor allem in Argentinien jetzt aktuell gefordert - Kontakt mit den NGOs aufzunehmen und über die Umsetzung jedes Jahr zu berichten. In Argentinien werden beim Soja-Anbau fast einhundert Prozent gentechnisch veränderte Sorten eingesetzt. Das Land ist nach Brasilien und den Vereinigten Staaten der drittgrößte Lieferant für Sojaprodukte weltweit. Gleichzeitig wurde in den vergangenen Jahren von immer mehr hungernden Bevölkerungsgruppen berichtet.
Schon 2004 nahm der Sojabohnenanbau 48 % des gesamten Ackerlandes ein. Hunderttausende wurden von ihrem Land vertrieben, Armut und Mangelernährung nahmen rapide zu. Die Unterernährung – in Argentinien früher nicht bekannt – stieg mit Einführung der Gentechnik auf 17 %, der Anteil der Menschen unter der Armutsgrenze - 1970 bei 5 % - lag 2004 schon bei 51 %. Das Besprühen der Sojabohnenplantagen aus der Luft zerstörte die Ernten der Kleinbauern, ihre Hühner starben, andere Tiere erlitten Schäden und es gab Missbildungen bei Neugeborenen. Bei den Menschen führten die gesprühten Unkrautvernichtungsmittel zu schwerer Übelkeit, Durchfall, Erbrechen und Hautverletzungen. Gemüse war missgebildet, Seen plötzlich voll von toten Fischen (Agrar Info 160 September / Oktober 2008 S. 3)
Die Agro-Gentechnik beschleunigt das Aussterben von Kleinbauern weltweit. Entwaldung, Zunahme des Pestizideinsatzes, Zerstörung der Lebensgrundlage von indigenen Völkern und Kleinbauern, Landkonzentration, Sklavenarbeit, Landflucht und Zunahme der Armut auf dem Land sind Auswirkungen, die eine andere Seite der Sojamonokultur deutlich machen.
Christiane Lüst
Aktion GEN-Klage, Germany
Federico Aliaga
Grupo de Reflexión Rural - GRR, Argentina
www.grr.org.ar
Kontakt:
Federico Aliaga, Grupo de Reflexión Rural, Entre Ríos 85, Bella Vista, Buenos Aires, Argentina, www.grr.org.ar
Tel: (+54 11) 4666-5327 / (+54 11) 156-271-7524
Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Christiane Lüst, Aktion GEN-Klage Berengariastr. 5, 82131 Gauting, W-Germany
Tel.: 0049 / 89 / 893 11 054 www.stopptgennahrungsmittel.de
Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Weitere Infos finden Sie auf unserer website www.stopptgennahrungsmittel.de oder Sie rufen einfach an. Ende Januar werden wir mit einer argentinischen Delegation eine Vortragsrundtour über die Situation in Argentinien und was wir damit zu tun haben durch 3 Länder machen. Wer Interesse daran und auch im Kontext zu GVO und Menschenrechtsverletzungen und praktische Umsetzung etc. hat möge sich bitte melden.
Herzlichen Dank!
Mit vielen Grüssen
Christiane Lüst
Aktion GEN-Klage
www.stopptgennahrungsmittel.de
Tel.: 0899 / 893 11 054
Herzlichen Dank unserer unermüdlichen Kämpferin Christiane Lüst von GEN-Klage
Nachfolgende Meldung bitte nur lesen, wenn man körperlich fit ist:
08.12.2011, 19:55
Angst vor "Supervirus" aus dem Labor
Forscher haben das tödliche Vogelgrippe-Virus im Labor so verändert, dass es zusätzlich auch hoch ansteckend ist.
Mehr als jede zweite Infektion verläuft tödlich: Das Vogelgrippe-Virus H5N1 ist extrem gefährlich für den Menschen. Trotzdem sind seit 2003 weltweit erst 571 Fälle bekannt. Denn die Infektion erfolgt nur durch direkten Kontakt mit Exkrementen von Vögeln und Hühnern. Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung – so wie bei der Schweinegrippe und allen jährlichen saisonalen Influenza-Viren – gibt es nicht. Doch jetzt haben Forscher am Erasmus Medical Center in Rotterdam ein Vogelgrippe-Virus geschaffen, das auch durch Tröpfchen beim Niesen und Husten weitergegeben werden kann – was weltweite Diskussionen ausgelöst hat.
Was haben die Forscher in Holland genau gemacht? "In einem ersten Schritt haben sie in einem Hochsicherheitslabor drei genetische Veränderungen im Erbgut des H5N1-Virus durchgeführt", erklärt der Virologe Univ.-Prof. Franz X. Heinz von der MedUni Wien. Diese allein haben die Ansteckungsgefahr noch nicht erhöht. Anschließend haben die Wissenschafter mit diesem genetisch modifizierten Virus Frettchen infiziert, das Virus dann aus der Nasenschleimhaut isoliert und auf weitere Frettchen übertragen. Nach zehn solcher Passagen von Tier zu Tier sind zwei weitere Mutationen entstanden: "Erst alle fünf Mutationen machten das Virus von Frettchen auf Frettchen, die in verschiedenen Käfigen sitzen, übertragbar." – Dass sich das Vogelgrippe-Virus durch Tröpfcheninfektion auch von Mensch zu Mensch verbreiten kann, sei "leichter möglich als bisher angenommen", sagt Studienleiter Ron Fouchier.
Was ist der Nutzen dieser Forschung?
"Sie könnte eine schwere Pandemie verhindern", ist Fouchier überzeugt. "Influenza-Viren werden weltweit regelmäßig analysiert", sagt Heinz: "Die Rotterdamer Forscher argumentieren: Entdeckt man dabei H5N1-Viren mit bereits drei oder vier der jetzt bekannten fünf Mutationen, könnte man rechtzeitig zum Beispiel mit der Produktion von Impfstoffen beginnen. Ob das dann tatsächlich passiert, ist aber letztlich eine politische Frage." – "Der Nutzen unserer Forschung ist größer als die Risiken", meint Fouchier.
Kann das Virus aus dem Labor "entkommen"?
Die Forschung wird in einem Hochsicherheitslabor durchgeführt. "Ich sehe deshalb diese Gefahr nicht, aber hundertprozentige Sicherheit gibt es nie", so Heinz.
Können Bioterroristen das Virus "nachbauen"?
Die Wissenschafter wollten ihre Ergebnisse im Fachmagazin Science veröfffentlichen. Derzeit prüft ein Komitee (NSABB) der US-Gesundheitsbehörde NIH (sie hat die Studie mitfinanziert), ob eine Publikation eine Gefahr für die Sicherheit bedeuten würde. "Bis jetzt liegt keine Entscheidung vor, wir wissen auch nicht, wann sie kommt", hieß es Donnerstag in Rotterdam. Unter Wissenschaftlern ist umstritten, ob der genetische Bauplan des neuen H5N1-Virus veröffentlicht werden soll. "Wobei die Daten so und so nicht mehr geheim sind", sagt Heinz: "Es gibt eine gar nicht so kleine Zahl von Menschen, die diese Mutationen bereits kennen." Es wäre besser gewesen, all diese Fragen vor der Durchführung der Studie zu klären und internationale Ethik- und Sicherheitsgremien vorher stärker einzubinden: "Außerdem hätte man vorher in Fachkreisen überlegen können, ob es nicht auch andere Wege gegeben hätte, sich den Voraussetzungen einer Mensch-zu-Mensch-Übertragung anzunähern."
Ist ein Virus aus dem Labor wirklich so gefährlich?
"Die Gefahr, die von einem natürlich vorkommenden Virus ausgeht, ist weitaus höher als von einem Virenstamm aus dem Labor", meinen manche Experten. – Heinz: "Das sehe ich nicht so. Denn das Virus wurde gezwungen, alle jene Eigenschaften anzunehmen, die wir nicht haben wollen."
Pro Jahr sterben in Österreich 1000 bis 1200 Menschen an den Folgen einer Influenza-Infektion. Bei dieser Grippe-bedingten "Übersterblichkeit" handelt es sich um Todesfälle, die ohne erhöhte Influenza-Aktivität nicht zu erwarten gewesen wären. Dies geht aus einer Studie der AGES hervor. Bisher wurden für Österreich höhere Zahlen – bis zu 6000 – angenommen.
Höchstwerte gab es in den Saisonen 2002/2003 (1060 mehr Todesfälle), 2004/2005 (1102) sowie 2008/2009 (1192 Fälle). Der ansteigende Trend erklärt sich mit der zunehmenden Alterung der Bevölkerung. Alarmierend eine Studie von Thomas Dorner vom Institut für Sozialmedizin der MedUni Wien: Nur 30 Prozent der Diabetikerinnen sind gegen Influenza geimpft, bei den Diabetikern sind es 39 Prozent. Diabetiker haben ein höheres Risiko für Komplikationen wie Herzprobleme.
Kommentar dazu:
Bei meinen Vorträgen weise ich immer wieder auf den Spruch aus dem Jahr 1980 aus der Medizin hin: „Die Medizin ist heute bereits soweit fortgeschritten, dass praktisch kein Mensch mehr gesund ist“. Es geht alles nur um Umsatz. Man erfindet Krankheiten oder löst diese aus, um Impfstoffe und Medikamente verkaufen zu können. In Bezug Gentechnik sagte einmal ein Wissenschaftler bei einer Tagung zu mir: „Wir haben die Lösungen, aber zu wenig Probleme dazu. Medikamente brauchen die Menschen und Tiere doch nur, wenn sie krank sind. Deshalb fördert man die Krankheiten“. Ich habe selbst einmal eine Studie gelesen, in der berechnet wurde: „Wenn wir eine bestimmte Krankheit beim Menschen oder auch beim Tier massenhaft auslösen, können wir den Umsatz für unser Medikament um einige Milliarden steigern. Alternative Behandlungen gibt es nicht, also können wir den Preis beliebig festlegen“. Diesen neu entwickelten Virus auszulassen, ist kein Problem. Bei der Maul- und Klauenseuche vor einigen Jahren tat man es auch und bei der Gentechnik praktiziert man es auch ständig – Geschäft ist Geschäft!
In Norddeutschland benötigen Hähnchen- und Schweinemäster bereits 8 verschiedene Antibiotika, weil fast alles resistent ist. Es geht alles in die gewollte Richtung. Und die damit erzeugten Nahrungsmittel verkauft man dann mit dem QS-Zeichen, damit der Konsument meint, es sei gesund. Wenn er wüsste, was dahinter steckt, würde er revolutionieren. Aber die Devise „Dummhalten“ funktioniert derzeit sehr gut.
Quelle: http://kurier.at/nachrichten/gesundheit/4477286-angst-vor-supervirus-aus-dem-labor.php
Jetzt ist es offiziell bekannt und öffentlich. Deshalb auch diese Meldung:
Chef von Lebensmittelfirmen verhaftet
In Italien ist die Polizei nach eigenen Angaben mutmaßlichen Fälschern von Biolebensmitteln auf die Schliche gekommen. Die Polizei in der norditalienischen Stadt Verona teilte am Dienstag mit, sie habe sieben Verdächtige in mehreren Städten verhaftet, darunter die Chefs von Lebensmittelfirmen.
Außerdem seien 2.500 Tonnen gefälschte Produkte - darunter Mehl, Soja und Trockenfrüchte - beschlagnahmt worden. Die Bande soll über mehrere Jahre mehr als 700.000 Tonnen angebliche Bioprodukte im Wert von insgesamt 220 Millionen Euro in mehrere europäische Länder verkauft haben, darunter Österreich. Die umgesetzte Menge entspricht laut italienischen Medien einem Zehntel des italienischen Marktes.
In Rumänien eingekauft
Die Grundbestandteile der Lebensmittel wurden den Angaben zufolge über Tarnfirmen in Rumänien und Italien gekauft. Die Produkte seien dann aufgrund von gefälschter Dokumentation als „biologisch“ deklariert und zu deutlich erhöhten Preisen über ein Großhändlernetz in Italien, Österreich, Deutschland, den Niederlanden, Spanien, Frankreich, Belgien, Ungarn und der Schweiz verkauft worden.
Unter den Festgenommenen sind den Angaben zufolge auch die Chefs der Lebensmittelkonzerne Sunny Land, Sona und Bioecoitalia sowie der Direktor der Zertifizierungsstelle der italienischen Region Marken. Die Polizei hatte bei rund 30 Firmen ermittelt. Die Ermittlungen liefen laut italienischen Medien unter dem Titel „Der gestiefelte Kater“.
Land mit den meisten Bioproduzenten
Italien ist in Europa das Land mit der größten Anzahl zertifizierter Bioproduzenten. Der Biosektor ist ein Wachstumsmarkt in Europa, und allein in Italien hat sich der Umsatz mit den ökologisch hergestellten Produkten in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht.
EUROPOL beschlagnahmt tonnenweise Lebensmittel
Die europäische Polizeibehörde EUROPOL gab unterdessen am Donnerstag bekannt, dass bei koordinierten Razzien in zehn Ländern in den vergangenen Tagen Hunderte Tonnen gefälschter oder qualitativ unzureichender Lebensmittel beschlagnahmt wurden. Wie EUROPOL mitteilte, liefen die Durchsuchungen vom 28. November bis zum 4. Dezember in Häfen, auf Flughäfen und in Geschäften unter anderem in Frankreich, Italien, Dänemark und der Türkei. Ob die beiden Ermittlungen in Zusammenhang miteinander standen, ist vorerst unklar. Demnach wurden mehr als 13.000 Flaschen Olivenöl, 12.000 Weinflaschen, 30 Tonnen Tomatensauce, fünf Tonnen Fisch und Meeresfrüchte und 77 Tonnen Käse beschlagnahmt. Auch Tee und Champagner waren betroffen.
Lebensmittel gesundheitsgefährdend
Die Lebensmittel entsprachen EUROPOL zufolge nicht den vorgeschriebenen Qualitätskriterien. Zudem wurde etwa gefälschter Kaviar entdeckt. Wer die Speisen und Getränke zu sich nehme, gefährde seine Gesundheit, erklärte EUROPOL. Im Zusammenhang mit den Razzien gab es zudem „mehrere Festnahmen“, und weitere dürften folgen, erklärte die Behörde.
Quelle: http://orf.at/stories/2093381/2093380/
Kommentar dazu:
Und wieder ein Beispiel, was Systemzertifizierungen wert sind. Es werden immer nur die Zettel kontrolliert. Dann schreiben diese die kriminellen Händler einfach so um, wie es der Kontrolleur gerne sieht und alles passt. Nach der tatsächlichen Ware fragt niemand mehr. Das kennen wir auch bei uns. Für QS reicht es, wenn man einen Zettel ausfüllt, dass die Ware geprüft ist. Nachkontrolliert wurde es bisher nie. Wir müssen das System ändern. Wir brauchen international eine Systemänderung. Ähnlich wie bei gentechnikfreiem Soja (oder auch bei Milch) wird immer die Ware kontrolliert. Das nennt man „Produktzertifizierung“. Und alles muss wieder unter der Staatshoheit laufen und darf nicht gewinnorientierten Kapitalgesellschaften als Prüfinstitutionen übertragen werden.
Wie kann man solche Lebensmittelskandale umgehen? Ganz einfach! Der Markt muss wieder regional werden. Wer beim Bauern in der Region oder in Geschäften, die regional anbieten, einkauft, weiß was er bekommt. Auch wenn diese Lebensmittel etwas teuerer sind, sind sie trotzdem günstiger. Gesunde Lebensmittel machen gesunde und zufriedene Menschen mit viel Lebensfreude und vielen Wünschen (= hoher „Betriebsertrag“). Kranke Menschen haben nur einen Wunsch! Nachweislich sind in unserem Land 33 % aller Krankheiten ernährungsbedingt. Es wird also Zeit, umzudenken. Fängt schon mal jeder bei sich an. Fragt euere gentechnikfrei erzeugenden Betriebe oder auch BIO, an wen sie ihre Erzeugnisse verkaufen und dort kauft dann ein oder direkt beim Bauern.
Und unser größter Erfolg in Österreich - Deutschland wird folgen: - Jetzt wurde das Geheimnis der intensiven Vorbereitungen gelüftet.
REWE International AG steigt auf gentechnikfreie Futtermittel für Geflügel um
Wiener Neudorf (OTS) - Als erster Lebensmittelhändler wird das Unternehmen von seinen österreichischen Hühner- und Puten-Lieferanten nur noch Tiere beziehen, die mit kontrolliert gentechnikfreiem Futter aufgezogen werden. Gentechnikfreiheit bei den Futtermitteln ist in der Bio-Landwirtschaft längst Standard, nun soll dies bei REWE International AG auch für konventionelles Geflügel gelten. Ab Jänner finden deren Hühner und Puten nur noch gentechnikfreien Sojaschrot und Mais in den Trögen. Als Gründungsmitglied der "ARGE Gentechnikfrei" setzt sich REWE International AG generell für gentechnikfreie Nahrungsmittel ein. Seit 1997 engagiert sich das Unternehmen mit dem Verein für verlässliche Rahmenbedingungen für Produktion, Kennzeichnung und Kontrolle von gentechnikfreien Lebensmitteln. Grundsätzlich gibt es keine österreichischen Lebensmittel, die gentechnisch verändert sind. Nur bei Futtermitteln für heimische Tiere gibt es noch Handlungsbedarf. Bei den Legehennen, d.h. in der Warengruppe Eier, war BILLA bei dem Umstieg auf 100% gentechnikfreie Fütterung im Jahr 2003 bereits Vorreiter - bald folgten auch andere diesem Beispiel. Nun nimmt REWE International AG die Warengruppe Fleisch in den Fokus. "Wir setzen uns seit langem im Detail mit dem Thema Gentechnikfreiheit auseinander. Mit der Umstellung auf gentechnikfreie Fütterung unserer Hühner und Puten in Österreich gehen wir einen wichtigen Schritt in der konventionellen Landwirtschaft", erläutert Tanja Dietrich-Hübner, Leiterin der Abteilung Nachhaltigkeit der REWE International AG, "Wir arbeiten hier vor allem eng mit den Geflügelbetrieben Wech in Kärnten, Titz in der Steiermark und Huber in Oberösterreich zusammen. Das erste Hühnerfleisch aus diesen Betrieben wird spätestens im März bei BILLA, MERKUR, PENNY und ADEG zu kaufen sein." Putenfleisch aus garantiert gentechnikfreier Haltung wird kurz danach in den Regalen zu finden sein.
Kontrolliert und überprüft wird die Gentechnikfreiheit der Futtermittel vom hauseigenen Qualitätsmanagement, von der ARGE Gentechnikfrei und zusätzlich von unabhängigen Institutionen. Sowohl der Warenfluss wird hier genauestens untersucht und die Futtermittel in regelmäßigen Abständen unangekündigt stichprobenweise beprobt.
Nachhaltiges Sortiment - regional, BIO, PRO PLANET REWE International AG setzt im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie stark auf sein nachhaltiges Sortiment: vor allem auf regionale Produkte - so stammt u.a. auch der überwiegende Teil des Frischfleischsortiments aus Österreich. Auch 100% der Eier sind heimisch - und seit kurzem gibt es auch PRO PLANET Freiland-Eier in den Regalen, die in Zusammenarbeit mit dem Betrieb Hubmann nicht nur unter dem gewohnt hohen Tierschutzstandard entstehen, sondern auch in der gesamten Erzeugung, Lagerung, Verpackung und beim Transport einen messbaren Beitrag zur Verringerung der CO2-Emmissionen aufweisen und Rohstoffe sparen. "Bio" gilt als die umwelt- und klimaschonendste Form der Landbewirtschaftung – hier leistet die Eigenmarke der REWE International AG, Ja! Natürlich, seit 1996 Pionierarbeit. Sie ist die größte Bio-Marke des Landes und bietet mit rund 1.100 Produkten das mit Abstand größte Bio-Sortiment Österreichs an.
Mehr Informationen zum nachhaltigen Engagement der REWE International AG findet man unter www.rewe-group.at/nachhaltigkeit.
Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Karin Nakhai, Pressesprecherin und Leiterin Media Relations
REWE International AG, Industriezentrum NÖ-Süd
Straße 3, Objekt 16, A-2355 Wiener Neudorf
Tel.: +43 2236 600 5261, E-Mail:
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OTS0228 2011-12-06/12:59
061259 Dez 11
NEF0016 0484
Kommentar dazu:
Eigentlich keiner - rein in die REWE-Märkte!! Unterstützen Sie alle diese hervorragende Initiative. Deutschland ist noch nicht ganz so weit, aber hoffentlich bald. Kaufen soll man aber nur dann, wenn auch das neue Kennzeichnungslogo „Ohne Gentechnik“ auf der Packung steht. Nur dann ist es sicher. Wenn „QS“ drauf steht, kann es auch Fleisch aus den antibiotika-mästenden Betrieben sein. Das hat dann mit gesund nichts zu tun. Aber der Kunde ist König. Was gekauft wird, wird nachgeordert und was liegen bleibt, wird ausgelistet. So einfach ist das.
Nürnberger Zeitung 09.12.2011
Triesdorfer Lehranstalten werden gentechnikfrei
Ein Machtwort des Bezirkstagspräsidenten
ANSBACH - Welches Futter sollen die Tiere in den Landwirtschaftlichen Lehranstalten (LLA) des Bezirks Mittelfranken in Triesdorf (Kreis Ansbach) bekommen? Soll es garantiert gentechnikfrei sein oder nicht? Fragen, die Bezirkstagspräsident Richard Bartsch (CSU) höchstpersönlich entschied.
SPD und Grüne im mittelfränkischen Bezirkstag war es seit langem unrecht, dass die Kühe, Schweine, Schafe und Legehennen in den Lehranstalten, wo angehende Landwirte ihre Ausbildung absolvieren, nicht mit garantiert gentechnikfreiem Futter, vor allem Soja, versorgt werden. Deshalb haben die beiden Fraktionen schon vor Monaten im Wirtschafts- und Umweltausschuss des Bezirkstages den Antrag gestellt, dass dort nur noch gentechnikfreie Futtermittel eingesetzt werden sollen. Begründung der SPD: Als Lehrbetrieb für die Region Mittelfranken müsse Triesdorf mit gutem Beispiel vorangehen, außerdem sei der Bezirk Partner der Kampagne „Original Regional“, die mit dem Prädikat „gentechnikfrei“ werbe.
Zunächst ging das Anliegen an den Fachbeirat der Lehranstalten. Der beschloss, dass die LLA verstärkt an einer eigenen Eiweißstrategie arbeiten, im übrigen aber weiter die Freiheit haben sollen, den Bezug von Futtermitteln eigenständig zu regeln. Dem schloss sich der Bezirksausschuss gegen die Stimmen von SPD und Grünen an.
Nachdem Grüne und SPD die Diskussion öffentlich machten, sprach gestern Bezirkstagspräsident Richard Bartsch (CSU) ein Machtwort. Um 8.30 Uhr hatte er den Leiter der Lehranstalten, Otto Körner, in sein Büro einbestellt und ihn angewiesen, dass die LLA nur noch gentechnikfreie Sojaprodukte in der Fütterung einsetzen, wenn die vorhandenen Futtermittel aufgebraucht sind. Die Mehrkosten tragen die LLA selbst. Außerdem werden die Lehranstalten beauftragt, die Entwicklung heimischer Eiweißpflanzen voranzutreiben. Und 2012 wird es eine öffentliche Expertenanhörung zum Thema geben.
Als Bartsch dies gestern im Bezirkstag verkündete, trauten SPD, Grüne, FW und Linke ihren Ohren nicht. Spontaner Beifall brandete auf. CSU-Fraktionschef Ernst Schuster blieb ungerührt, ihn hatte Bartsch vorher informiert. Grünen-Bezirksrat Klaus Hiemeyer wie auch Uwe Schildbach (Linke) gaben ihrer Freude über die Entscheidung Ausdruck, äußerten aber gleichzeitig ihr Unbehagen, weil sie nicht im demokratisch legitimierten Gremium des Bezirkstags getroffen wurde. Norbert Dünkel (CSU) dagegen wies darauf hin, dass die LLA eine Einrichtung des Bezirks sind — und Bartsch der Dienstvorgesetzte des LLA-Leiters.
Kommentar dazu:
... und es geht doch! Das war zwar alles nicht so einfach, aber wenn die richtigen Leute an der Front sitzen, geschehen oftmals Wunder. Herzlichen Dank vor allem an Birgit Raab. Wichtig ist, dass diese Leute mit den richtigen und unwiderlegbaren Daten versorgt werden. Aber naja, das machte ich doch sehr gerne. Wenn auch der Anstaltsleiter mit falschen Mehrkosten hausiert, nutzte es nichts. Die Lawine aller Gentechnikgegner in unserem Land ist gigantisch. Sie reißt täglich Leute mit, die sich vor Monaten noch energisch wehrten. Gottes Mühlen mahlen langsam - aber sie mahlen. Wer ist der Nächste?
Und wieder zum Schluss der Hinweis: Wer diese Mailinformationen künftig nicht mehr erhalten will, bitte ich um kurze Rückantwort.
Wenn nichts Außergewöhnliches mehr eintritt, werde ich für dieses Jahr Ruhe geben.
Viele Grüße
Feilmeier Josef
- Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel NON-GVO
www.feilmeier.info
Monsanto schasst wichtigsten Lobbyisten
- Details
- Kategorie: Ohne Gentechnik
- Erstellt am Montag, 28. November 2011 17:06
Liebe Freunde und Kollegen,
nachfolgend ein Pressebericht im SPIEGEL:
Monsanto schasst wichtigsten Lobbyisten
Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,799964,00.html
Er tat, was er konnte - doch es hat nicht gereicht: Der Agrar-Multi Monsanto hat seinen obersten Pressechef in Deutschland entlassen. Der hatte es trotz immensen Einsatzes nicht geschafft, das Image des US-Gentechnikkonzerns zu verbessern.
Hamburg - Der US-amerikanische Agrar-Multi Monsanto hat seinen wichtigsten Strippenzieher in Deutschland vor die Tür gesetzt: Andreas Thierfelder, langjähriger Director Corporate Affairs, hat das Unternehmen nach Informationen des SPIEGEL bereits Ende August verlassen, seine Stelle wurde ersatzlos gestrichen. Thierfelder war der Chef-Lobbyist und das Sprachrohr für den umstrittenen Gentechnik-Konzern in Deutschland.
Seine Entlassung sei Teil einer Umstrukturierung, hieß es beim Unternehmen. Künftig übernehme die Geschäftsführung einige der Bereiche. Als Grund für die Entlassung vermuten Branchenkenner jedoch die relative Erfolglosigkeit von Thierfelders Arbeit: Zwar ist der Chef-Lobbyist ohne Unterlass auf Podiumsdiskussionen und in den Hinterzimmern der Politik aufgetreten. Gebracht aber hat das kaum etwas, das Image von Monsanto in der Öffentlichkeit ist schlechter denn je. Selbst die Politik lässt inzwischen die Finger von gentechnik-freundlichen Entscheidungen. Trotzdem seien Deutschland und Europa ein wichtiger Markt, heißt es bei dem Unternehmen. Allerdings würden die Ressourcen jetzt auf Regionen konzentriert, in denen die Akzeptanz von Gentechnik höher sei.
Kommentar dazu:
Mit der Jahreszahl „2000“ hieß es in einer Studie Ende der Neuziger Jahre, werde die Gentechnik in Europa etabliert sein. Monsanto versuchte alles, um die Abhängigkeit der Bauern und damit die Kontrolle über die Nahrungsmittel zu sichern. Jetzt schreiben wir demnächst das Jahr 2012 und man ist über das Versuchsstadium nicht hinausgekommen. Da konnten auch andere Lobbyisten, wie Bleser, Happach-Kasan und Lehmer, nichts bezwecken. Ich war bei vielen Tagungen, in denen Dr. Thierfelder auftrat. Immer wieder betonte er, Monsanto sei kein Wohlfahrtsunternehmen. Es gehe einzig und allein darum, die Aktionäre gut zu entlohnen und Gewinne zu erzielen. Das ganze Kapital und die Macht, die er im Hintergrund hatte, nutzten nichts. Ich kenne auch viele Vertreter, die sich einst so intensiv für Monsanto einsetzten. Nach kurzer Zeit gaben sie trotz guter Arbeit (für den Arbeitgeber) auf.
Und warum das alles??? --- Weil es im ganzen Land, ja in ganz Europa, unzählige Menschen und Organisationen gibt, die die ganze Sache durchschaut haben. Früher fiel man bei Veranstaltungen „fast auf die Knie“, wenn ein hochrangiger Funktionär oder Politiker anwesend war. Heute werden sie heimgeschickt, wenn sie uns weiterhin den Blödsinn über die Gentechnik erzählen. Ein hoher Regierungsbeamter meinte einmal: „Ich fahre nicht mehr hinaus zu den Podiumsdiskussionen, weil die Bürger heute schon mehr Hintergrundwissen haben als wir. Wir haben scheinbar die falschen Informanten“. Politik und Verbände rotieren nur noch. Sie reagieren nur noch, statt zu agieren, ob bei Gentechnik, neuem Dioxinskandal oder Antibiotika.
Wenn man obenstehenden Bericht des SPIEGEL liest, kann man nur eines sagen: „Herzlichen Glückwunsch und Danke an alle Organisationen, die durch ihre unermüdliche Arbeit das fertig gebracht haben. Der Urheber aller Gentechnik ist maßlos gescheitert. Macht weiter so, damit wir frei bleiben. Wir haben die Agro-Gentechnik noch nicht, und das wird auch so bleiben.
Als Ergänzung noch eine Information aus dem Raum Ludwigsburg in Baden Württemberg:
http://www.gentechnikfrei21.de
http://www.marbacher-zeitung.de/mbz/page/detail.php/3009269
Hier war ich letzten Donnertag zum Vortrag. Gigantisch, was dort auf die Beine gestellt wurde und wird. Aber wie überall hatte ich auch hier wieder mit einem Problem zu kämpfen, das eigentlich keines ist. Im Ankündigungstext der Presse erklärte der Bauernverbands-Kreisvorsitzende, dass man gentechnikfreie Tierernährung nicht so hochheben soll, weil es im Futter keine Alternativen gebe. Im Klartext, es gibt zu wenig Futtermittel. Obwohl diese Aussagen so dermaßen widerlegt ist und jeden Tag jeder interessierte Bürger das selbst feststellen kann, verbreitet man diese Lügen weiter und verunsichert damit die Bauern und Verbraucher mit dem Ziel, den ungebremsten Höhenflug der neuen Lebensmittelkennzeichnung „Ohne Gentechnik“ über den Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG), zu stoppen. In der ganzen Republik wird von BV-Funktionären die gleiche Aussage gemacht, was auf eine entsprechende Schulung seitens der Verbandszentrale deutet. Trotz Schweigens bei der Diskussion kommentierte er dann im Pressebericht den Vortrag als polemisch, weil er nicht in seinem Stil war. Für solche Leute ist die Zeit abgelaufen. Thierfelder war der Anfang.
Als endgültige Erklärung: Jeder Landwirt kann in jeder Region, zu jeder Jahreszeit, jede gewünschte Menge gentechnikfreie Futtermittel beziehen, wenn sie nachgefragt werden und die Händler wollen. Wer hierzu Informationen will, bitte um Mailanfrage. Mehrpreise für gentechnikfreie Futtermittel, auch Soja, wird es künftig nicht mehr geben. Der Markt dreht gigantisch und bald wird „Ohne Gentechnik“ der Marktstandard sein. Wer künftig seine Tiere gentechnisch verändert füttert, wird Verkaufsprobleme bekommen und Abzüge im Preis. Ob das weniger ist, als sich ein Landwirt durch etwas billigere genveränderte Futtermittel spart, sei zu bezweifeln. Auch der Mehraufwand durch Krankheitskosten mit pflanzenschutzmittelhaltigen genveränderten Futtermitteln zehrt an der Kostenschraube. Diese Marktaussagen werden heute manche noch anzweifeln, obwohl sie so sicher sind, wie das Amen in der Kirche. Aber keine Sorge, standardmäßig gentechnikfreie Erzeugung in Deutschland und Österreich wird die Erzeugerpreise heben, wenn die Produkte „nicht tauschbar“ und nicht als „Massenprodukt QS- oder AMA-zertifiziert“ sind. Wer noch mehr erzielen will, muss noch was Besseres erzeugen. Der Zukunft gehört eindeutig „Regional + Ohne Gentechnik“. Erhaltet euere regionalen Verarbeiter, Molkereien und Fleischverarbeiter. Und jeder Konsument soll nur noch heimisch erzeugte, gentechnikfreie Lebensmittel kaufen.
Und noch ein weiterer Hinweis zum Mitmachen von Andrea Dornisch
www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/2011/11/01/gentechnik-und-kirch
In der evangelischen Kirche in Mitteldeutschland möchte sich derzeit ein Professor etablieren. Leider agiert er mit dermaßen widerlegten Aussagen, dass sich die Balken biegen. Er findet sogar Gleichgesinnte, die ihn unterstützen. Wohlgemerkt, es handelt sich nicht um die evangelische Kirche im Gesamten. Die große Mehrheit distanziert sich von diesem Professor.
Bitte richtig verstehen – ich habe nichts gegen Diskussionen, aber sie sollen auf Fakten beruhen und nicht auf Märchen. Auffällig ist auch, dass Herr Prof. Szibor auf einige handfeste Kommentare nicht antwortet. Es fehlt ihm das Praxiswissen. Aber allein die Tatsache, dass die Genkonzerne Aktiengesellschaften sind, entbehrt schon jeglicher Pro-Diskussion. Und die Tatsache, dass nachweislich mehr als 95 % der Gentechnikforscher von den Konzernen abhängig sind, erklärt den Rest. Herr Prof. Szibor soll zuerst seine Verbindungen zu früheren und gegenwärtigen Auftraggebern offenlegen, dann haben wir eine Basis für Diskussionen.
Habt ihr euch noch nicht beteiligt? Na dann los ….. ☺
Informationsveranstaltung in 71729 Erdmannhausen
- Details
- Kategorie: Ohne Gentechnik
- Erstellt am Montag, 21. November 2011 16:33
Herzliche Einladung zur Informationsveranstaltung
Lebensmittel ohne Gentechnik
Eine Chance für Bauern, Vermarkter und Verbraucher
am Donnerstag, 24. November, 19:30 Uhr
"Halle auf der Schray",
71729 Erdmannhausen, Herdweg
Die meisten Verbraucher lehnen die Produktion und den Verkauf gentechnisch veränderter Lebensmittel generell ab. Sie auch? Eine Kennzeichnung von Nahrungsmitteln, die mit gentechnische veränderten Futtermitteln erzeugt wurden, ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Dabei sind garantiert gentechnikfreie Alternativen längst am Markt verfügbar. Wir alle, ob Verbraucher, Vermarkter oder Landwirt, haben es in der Hand, nicht in die Abhängigkeitsfalle der Gentechnik-Konzerne zu geraten.
Veranstalter: Gentechnikfreie Landkreise Ludwigsburg/ Rems-Murr e.V. c/o Manfred Groth, Am Brücklesbach 39, 71397 Leutenbach, Tel. 07195/60150, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Website: www.gentechnikfrei21.de
Regensburger Gesundheitstag am 19.11.
- Details
- Kategorie: Ohne Gentechnik
- Erstellt am Mittwoch, 16. November 2011 16:50
Liebe Freunde aus dem Großraum Regensburg,
zur Information ein Vortragstermin - bitte weitergeben.
Einladung zum Regensburger Gesundheitstag
Am 19.11.11 von 11:00 - 16:00 Uhr im Leeren Beutel, Bertoldstr.9
11:00-12:00 Uhr: „Genfood - Nein, danke“
Josef Feilmeier Futtermittelhändler und Gegner der Agrogentechnik.
13:00 – 14:00 Uhr: Essen wir uns krank?
Dr. med. Jürgen Birmanns Ganzheitsmediziner im Dr.-Max-Otto-Bruker-Haus in Lahnstein, 2. Vorsitzender
der Gesellschaft für Gesundheitsberatung (GGB) e.V.
14:15 – 15:00 Uhr: Ärztlicher Rat aus ganzheitlicher Sicht Fragen aus dem Publikum an Dr. Birmanns
Das Restaurant „Leerer Beutel“ bietet Ihnen an diesem Tag vollwertige Köstlichkeiten.
Eintritt:12,00 EURO
Anmeldung und Infos:
Ines Grassl, Gesundheitsberaterin GGB, Tel.:0941/89059855
Marianne Reiprich HP, Sehtrainerin, Gesundheitsberaterin
GGB,Tel.:09401/913835
Brigitte Griesbeck Gesundheitsberaterin GGB, Tel.:09481/1791
Viele Grüße
Josef Feilmeier
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